
Die Pfarre Süßenbach gehört zur Pfarre Kirchberg am Walde.
Hier stellen wir unsere Kirche und unsere Kapellen vor:
Die Pfarre Süßenbach gehört zur Pfarre Kirchberg am Walde.
Hier stellen wir unsere Kirche und unsere Kapellen vor:
Süßenbach
Pfarrkirche zur Hl. Margareta
Der Ursprung der Ansiedlung liegt in der 1. Hälfte des 12. Jh.s. Dies lässt sich daraus
erschließen, dass 1163 und auch späterhin das Stift Zwettl Einkünfte im Ort Süßenbach als Geschenk erhielt.
Die Kirche wurde 1495 erstmals urkundlich erwähnt, und zwar als Filiale von Kirchberg am Walde. Im 17. Jh. gab es neben der Kirche eine Ursulakapelle, die Pfarrer Camerlander von Kirchberg vor 1659 neu erbauen, aber wegen eines Streites mit der Herrschaft von Kirchberg nicht fertigstellen ließ.
1784 wurde Süßenbach selbstständig und die Kirche um einen neuen Chor samt Sakristei erweitert sowie mit Ausstattungsstücken aus aufgelassenen Klosterkirchen versehen, die jedoch nicht mehr erhalten sind.
1841 ließ der Herrschaftsinhaber von Kirchberg, Herzog Blacas dÀulps, einen Neubau im Winkel von 90 Grad zur alten Kirche errichten, von der Reste als Seitenkapellen Verwendung fanden.
Der Turm wurde 1899 gebaut; Erneuerungen der Einrichtung erfolgten 1885 und 1926.
Ein elektronisches Läutwerk und eine elektronische Orgel wurden 1971 angeschafft.
Im Jahr 1996 wurde der Kircheninnenraum grundlegend saniert und die Kirchenbänke sowie die Wandvertäfelung erneuert. Zwei Jahre später erfolgte die Außenrenovierung . Im Jahr 2000 wurde die alte elektronische Orgel durch eine neue ersetzt. Turmuhr und Schlagwerk wurden 2006/2007 mit moderner Technik wieder in Betrieb genommen.
Die Kirchenheizung wurde 2022 von Heizöl auf Infrarot umgestellt.
Besichtigung
Die Kirche wird außen vom wuchtigen Turm mit Zwiebeldach akzentuiert. Innen geht der Saalraum mit gedrückter Holztonne in einen etwas schmäleren Chor über. Der Hochaltar besteht aus dem freistehenden Altartisch mit ziboriumüberwölbtem Tabernakel und adorierenden Engeln sowie dem dreiteiligen Wandretabel. Es enthält als Mittelstück ein Gemälde der hl. Margareta (M. 19. Jh., F. Mayerhofer?), seitlich Reliefs mit eucharistischen Themen (Opfer des Melchisedech und Elija unter dem Ginsterstrauch). Die Reliefs und die in verschiedenen Stilformen gestaltete Umrahmung schnitzte 1926/27 Josef Furtner.
Gleichzeitig wurden die interessanten Glasfenster angeschafft, die in Anklängen an den Jugendstil die Apostel Petrus, Paulus und Johannes zeigen.
Die Tabernakelaufbauten der Seitenaltäre sind aus Teilen verschiedenen Alters zusammengesetzt. Den Figurenschmuck der Seitenkapellen bilden eine Lourdes-Madonna, die hll. Anna und Josef links, eine Herz-Jesu-Statue und die hll. Florian und Leonhard rechts.
Kanzel, Orgelgehäuse und Chorbänke (Ornamente 1927) entstammen wie auch die silberne Ewig-Licht-Ampel der Erbauungszeit und weisen die Stilformen des Biedermeierklassizismus auf. Beachtungswert sind auch die Glasluster, der Osterleuchter und die Kopie eines byzantinischen Gnadenbildes (19. Jh.).
